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Restmüllfreie Zone - Abfallprojekt im Neckar-Odenwaldkreis schafft die Restmülltonne ab

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH (AWN) verabschiedet sich vom Restmüll. Zumindest in der Gesamtgemeinde Rosenberg und seinen Ortsteilen wird seit Monatsanfang März die Restmülltonne getauscht gegen zwei neue Tonnen.

Das Pilotprojekt zur restmüllfreien Abfallwirtschaft sieht die Erfassung des bisherigen Restmülls über zwei Wertstofftonnen vor, eine „grüne“ Bioenergietonne und eine „gelbe“ Trockene Wertstofftonne. Im Rahmen des Pilotprojekts sollen sämtliche Abfälle einer Verwertung zugeführt werden. Für die Dauer von etwa einem Jahr sollen die Erfahrungen mit dem neuen System hinsichtlich der alltäglichen Handhabung für die Haushalte, der Sammellogistik, Verwertungsverfahren, wirtschaftlicher und ökologischer Auswirkungen aufgezeichnet und ausgewertet werden. Dafür wird das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt sollen in die Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftskonzepts für den Neckar-Odenwald-Kreis eingehen. Die Sammlung über den Gelben Sack bleibt bestehen. In die Trockene Wertstofftonne sollen Metalle wie Werkzeug, Nägel, Schrauben, Aluminiumfolien und Töpfe; Kunststoffteile wie Haushaltsschüsseln und Plastikgeschirr, Tragetaschen, Spielzeug, CDs, DVDs, Audio- und Videocassetten und deren Hüllen, Holzteile wie Kochlöffel, Schneidebrettchen und Holzspielzeug und letztlich Abfälle wie Gummi- und Lederteile, Tapetenreste und Scherben.Das Pilotprojekt Restmüllfreie Abfallwirtschaft ist ein Projekt der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber.
Quelle: EM/AWN


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