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Duale Systeme: BDE fordert einheitliche StandardsAuf der jüngsten Sitzung aller dualen Systeme konnte eine Einigung bezüglich der offenen Punkte des Mengenclearings für die Jahre 2008 und 2009 erzielt werden. Alle neun Systembetreiber haben sich auf eine verbindliche Regelung für die letzten beiden Jahre verständigt. Damit ist eine Auseinandersetzung beendet worden, die durch Ausgleichszahlungen, bedingt durch eine deutliche Absenkung der Lizenzmengen im Jahresabschluss 2008, entstanden ist. Der BDE begrüßt diese Entscheidung und sieht darin einen wichtigen Baustein zur weiteren Stabilisierung der privatwirtschaftlichen Verpackungsentsorgung.Auch konnte im Rahmen dieser Sitzung ein erster Schritt zur zukünftigen Absicherung der dualen Entsorgungslösung erzielt werden. Die im BDE organisierten Systembetreiber haben sich auf eine gemeinsame Prüfrichtlinie und einen gemeinsamen Wirtschaftsprüfer verständigt. Hierzu wurden klare Prüfrichtlinien verabschiedet, die durch einen einheitlichen neutralen Wirtschaftsprüfer ab dem 3. Quartal zur Meldung der Quartalsmengen in die Gemeinsame Stelle herangezogen werden. Das gesamte Verfahren - wie auch insbesondere die Prüfrichtlinien - werden nun kurzfristig dem Kartellamt zur Prüfung vorgelegt, um schnell zu fairen Standards in einem nachhaltigen Wettbewerb zu gelangen. Bedauerlicherweise konnten sich die Systembetreiber Landbell, Vfw und Redual dieser gemeinsamen Qualitätsoffensive nicht anschließen. Dennoch ist die heutige Vereinbarung als Erfolg zu bewerten, da die im BDE organisierten Systembetreiber derzeit mehr als 80 % Marktanteil im Bereich der Verpackungsentsorgung abdecken. Die im BDE organisierten Systembetreiber sind sich sicher, dass mit den vereinbarten Prüfrichtlinien ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung geschafft wurde, um der 5. Novelle der Verpackungsverordnung zum nachhaltigen Erfolg zu verhelfen. Quelle: EM/BDE || zurück... |
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