Montag, 10.12.2018
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Müllverbrennung statt Recycling

Antwort auf Anfrage der Grünen an die Bundesregierung

Die Deutschen recyclen 45,9 % des anfallenden Mülls, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen kürzlich mitteilte. Im europäischen Vergleich ist dieser Wert zwar hoch, dennoch wird fast die Hälfte der Verpackungsabfälle aus der gelben Tonne oder dem gelben Sack nicht wiederverwendet. Die Grünen fordern deshalb eine Erhöhung der Recycling-Quote, die aktuell bei 22,5 % liegt.
Der Forderung nach mehr Recycling schließt sich auch Michael Stausholm, Gründer des Nachhaltigkeit-Startups Sprout (www.sproutworld.com), an: “Wenn es um Mülltrennung geht, nimmt Deutschland im europäischen Vergleich eine Vorbildfunktion ein. Doch immer noch gelangen über 44 Prozent des Mülls gar nicht erst in den Recyclingzyklus, sondern endet in Müllverbrennungsanlagen. Damit sollten wir uns nicht zufrieden geben. Hier ist vor allem die Politik gefordert. Aber auch jeder Einzelne kann noch viel mehr für die Umwelt leisten. Neben der Mülltrennung fängt Umweltschutz schon mit der Kaufentscheidung an. Konsumenten können z. B. gezielt Hersteller von umweltfreundlichen Produkten unterstützen oder auf nachhaltige Verpackungen achten. Viele Produkte, wie z. B. unsere Sprout-Stifte tragen nicht nur nicht zur Müllproduktion bei - sie umgehen den Recyclingzyklus und bekommen direkt ein zweites Leben. Auch Unternehmen können auf diesem Wege Nachhaltigkeit für Konsumenten vereinfachen.”
 
Quelle: EM / Sprout


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