Sonntag, 22.07.2018
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Leichtbau-Werkstoffe im Kreislauf: Für das Recycling von CFK gibt es technische Lösungen

Experten rechnen bis zum Jahr 2020 weltweit mit einem Anstieg von Carbonfaserverstärkten Kunststoff- (CFK-) Abfällen auf 20.000 Tonnen pro Jahr, und das sind nur die Produktionsabfälle – Tendenz steigend. Umso wichtiger ist es, die hochwertigen Carbonfasern zu recyceln und wirtschaftlich wieder zurück auf den Markt zu bringen. Eine Lösung für das Recycling wurde bereits vor Jahren entwickelt. Nun müssen neue Produkte und konkrete Anwendungen am Markt etabliert werden.
Foto: carboNXT GmbH(26.03.2018) CFK gilt aufgrund seiner Eigenschaften als Werkstoff der Zukunft. Mit der zunehmenden Verarbeitung von CFK-Produkten rückt die Frage in den Vordergrund, was mit den Abfällen geschieht. Bereits 2008 hat sich die Karl Meyer Gruppe intensiv mit dem Thema CFK-Recycling auseinandergesetzt. Der Umweltdienstleister aus Wischhafen bei Hamburg hat ein spezielles Verfahren entwickelt, um die reine Carbonfaser im industriellen Maßstab zurückzugewinnen. Das Unternehmen aus Norddeutschland kann alle Arten von CFK-Abfällen verarbeiten. Dazu gehören Produktionsabfälle wie Fehlchargen, aber auch ‚end-of-life’-Bauteile.
 „Unser Ziel war es, den Kreislauf des Werkstoffes Carbonfaser vollständig zu schließen. Das haben wir erreicht“, sagt Tim Rademacker, Geschäftsführer der CFK Valley Stade Recycling GmbH & Co. KG und deren Vertriebsgesellschaft carboNXT GmbH. Beide Firmen sind 100-prozentige Tochterunternehmen der Karl Meyer Gruppe. Allerdings reichte die 2011 in Betrieb genommene Recycling-Anlage allein nicht aus. „Der Kreis konnte nur durch anwendungsorientierte Produktentwicklung geschlossen werden. Das haben wir in den vergangenen Jahren geleistet“, sagt Rademacker. Dennoch müssen weitere Anwendungen entwickelt werden, ergänzt er...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Karl Meyer AG (Wischhafen); CFK Valley Stade Recycling GmbH & Co. KG (Wischhafen); carboNXT GmbH (Wischhafen), Wayand AG
Autorenhinweis: Lars Koch, Karl Meyer AG
Foto: carboNXT GmbH


Autor: Lars Koch 
 
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