Sonntag, 17.12.2017
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Die Hälfte vergeudet: Studie belegt die Sinnhaftigkeit energieeffizienter Klärtechnik

Umweltschutz lohnt sich. Was nach Wahlkampfslogan aus den 1970er-Jahren klingt, ist die Quintessenz einer Xylem-Studie. Im Klartext: Wer energieeffiziente Technik in Abwasseranlagen einsetzt, setzt nicht nur dem Klimawandel etwas entgegen – er belohnt sich durch sinkende Betriebskosten selbst. Die Studie fordert geeignete Finanzierungsmodelle, die diesen Prozess anschieben.
Foto: Xylem (06.11.2017) Fast die Hälfte der Energiekosten, die weltweit für die Abwasseraufbereitung anfallen, könnten eingespart werden – durch den Einsatz heute bereits verfügbarer Technologien. Das ist das Resümee eines aktuellen Reports von Xylem „Powering the Wastewater Renaissance“. Investitionen in die Energieeffizienz der Abwasseraufbereitung machen sich schnell bezahlt. Um dies zu belegen, analysiert der Report die reifen Märkte USA und Europa und den schnell wachsenden Markt China. Emissionen entstehen zum einen durch die Zersetzung von Bestandteilen des Abwassers, zum anderen indirekt durch den Energieverbrauch bei Abwassertransport und -reinigung. Insbesondere für die zweite und dritte Behandlungsstufe, bei welchen beispielsweise Luft oder Ozon zugeführt wird, sind der Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen hoch. Auch die Klärschlammentwässerung und -trocknung ist energieintensiv – z.B. durch den Einsatz von elektrischen Pumpen und Erhitzern...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Xylem Water Solutions Deutschland GmbH
Autorenhinweis: Lucia Wolfstädter, Xylem Water Solutions Deutschland GmbH
Foto: Xylem


Autor: Lucia Wolfstädter 
 
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