Sonntag, 17.12.2017
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Klappe auf und weg: Unterflursysteme gelten als die Zukunft der Müllsammlung

Unterflursysteme sind die aktuelle Entwicklung der Müllsammlung von Kommunen und in Wohnanlagen. Die unterirdisch platzierten Behälter nehmen den Müll der Bürger über eine Einwurfsäule zentral auf. Der Gedanke dabei ist, dass Bürger ihren Abfall an zentralen Stellen sammeln, um die Entsorgung zu erleichtern, den öffentlichen Raum ansehnlicher zu gestalten, Geruchsbelästigungen zu vermindern und Schädlingen, wie Ratten, Tauben und sonstigen Tieren, den Zugang zu Abfällen zu erschweren.
Foto: M. Boeckh(10.10.2017) Am Markt gibt es unterschiedliche Unterflursysteme, die alle ähnlich funktionieren. Hersteller bieten diese Systeme meist mit Servicepaketen wie Wartung oder Schulung zur Eigenwartung an.
Die Firma Paul Wolff GmbH, Mönchengladbach, hat drei Designs in ihrer Reihe ‚U-Select’ (vgl. S. 42). Drei unterschiedliche Aufnahmesysteme erlauben fast jedem Entsorger die Handhabung der Behälter. Der Behälterboden hat eine integrierte Entwässerung und eine patentierte Verriegelung, die vorzeitiges Öffnen verhindert.
Ein eher funktionales Design liefert die H&G Entsorgungssysteme GmbH aus Burbach. Ihr ‚Europa-System’ besitzt eine Zugangskontrolle, die nur berechtigten Personen gestattet, ihren Müll in den Unterflursystemen zu entsorgen, und eine Füllstandssensorik, die frühzeitig Alarm schlägt, wenn der Behälter entleert werden möchte. So werden die Systeme nach Bedarf und nicht termingebunden von ihrem Müll befreit.
Der Standpunkt der Firma ist eindeutig: „Bei Unterflursystemen gibt es zwei Anwendungsmöglichkeiten“, so Stephan Porth, Vertriebsleiter national bei H&G. „Einmal den öffentlichen Bereich für beispielsweise Papier und Glas, und dann den kommunalen Bereich der Wohnungswirtschaft. Im kommunalen Bereich geht das nur über den kommunalen Entsorger, der vorschreibt, welche Entsorgungssysteme wo in der entsprechenden Kommune aufgestellt werden können. Die Wohnungswirtschaft ihrerseits ist an diesen Systemen durchaus interessiert, muss dem kommunalen Entsorger jedoch das Konzept so vorlegen, dass dieser seiner Verpflichtung der Entsorgung / Entleerung auch nachkommen kann“, erläutert Porth einige Hürden bei der Einrichtung solcher Systeme...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Paul Wolff GmbH, Mönchengladbach, H&G Entsorgungssysteme GmbH, Burbach, Hillebrandt Stahl- und Behälterbau GmbH, Greven, Bauer GmbH, Südlohn, German EcoTec GmbH, Elmshorn
Autorenhinweis: Hertha-Margarethe Kerz, Hamburg und M. Boeckh
Foto: M. Boeckh


Autor: Hertha-Margarethe Kerz, Martin Boeckh 
 
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